Was sind Nonnen? Warum tragen sie einen Schleier wie muslimische Frauen?

Nonnen und Ordensschwestern gibt es in den katholischen, orthodoxen und anglikanischen Kirchen. Sie entsprechen den Diakonissen in den protestantischen Kirchen. Daneben gibt es noch weibliche Mitglieder katholischer Säkularinstitute.

Nonnen und Ordensschwestern sind unverheiratet und haben wie die Mönche ihr Leben dem Gottesdienst und dem Dienst am Menschen gewidmet.

Die meisten Nonnen und Ordensschwestern tragen ein langes Kopftuch, die Diakonissen ein Häubchen. Die Mitglieder der katholischen Säkularinstitute tragen für gewöhnlich normale Kleidung, ebenso einige Nonnen, Ordensschwestern und Diakonissen.

Die ersten Nonnen haben den Schleier angelegt, um als unverheiratete Frauen den verheirateten, ehrbaren Frauen (der matrona bzw. der mater familias), die sich nach römischer bzw. griechischer Sitte verschleiert haben, gleichgestellt zu sein. Die Nonnentracht entspricht also alter Ehefrauenkleidung. Dies hat sich später bei den Diakonissen wiederholt, allerdings war nun das Häubchen verheirateter Frauen Vorbild der Tracht.

Hiervon ist streng das Kopftuch bzw. der Schleier mancher Christinnen aus konservativen Gemeinden bzw. mit Migrationshintergrund zu unterscheiden, die keinem Orden angehören, aber im Gottesdienst und manchmal auch im Alltag eine Kopfbedeckung tragen.

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